Ökologie
Foto (hbs): Neretva 
Einleitung
Für uns sind Ökologie, nachhaltige Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte untrennbar. Noch vor zwanzig Jahren waren Umweltschutz, Energie, nachhaltige Entwicklung und Klimawandel Themen, mit denen sich nur einige Wissenschaftler und Aktivisten oder grüne Bewegungen in reichen Ländern auseinander setzten. Heute sind sie zu wichtigen politischen und wirtschaftlichen Themen geworden und stellen mittlerweile leider das fast größte Problem in den nationalen und den Agenden der Welt dar. 

Der Grund dafür ist sicherlich eine nicht ausreichende Beschäftigung mit dem Problem und seine Reduzierung auf eine rein fachliche und wissenschaftliche Ebene, fernab von Öffentlichkeit und Politik. Dabei sind Energie, Klimawandel und Umweltschutz nicht nur Fragen der Wissenschaft oder des persönlichen Verhältnisses zur Natur, sondern Fragen des Bewusstseins und der Verantwortung, sowohl jedes Einzelnen als auch der Gemeinschaft. Aus diesen Gründen versuchen wir, diese Problematik öffentlich zu thematisieren, die durch ein falsches Verhältnis zur Natur, den Folgen des Klimawandels und den Energiequellen entsteht.

Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung

Broschüre

Auswertung und Ergebnisse der Umfrage über die Umweltsituation in BuH - Im Rahmen des Projektes „Partnerschaft für höhere Umweltstandards“, finanziert von der EU und durchgeführt von der Heinrich Böll Stiftung, dem Helsinki Komitee für Menschenrechte in BuH und dem Zentrum für Ökologie und Energie Tuzla, wurde in der ersten Projektphase eine Umfrage in der Bevölkerung durchgeführt mit dem Ziel, Informationen und die Einschätzung der Bürger/innen zur Lage der Menschenrechte der dritten Generation – des Rechts auf eine gesunde Umwelt – zu bekommen. Download der Broschüre (PDF, 1,83 MB, 14 Seiten, bhs)

Workshop

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Das Helsinki Komitee für Menschenrechte in BuH, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Ökologie und Energie in Tuzla und der Heinrich Böll Stiftung hat am 15. Juli 2011 in Brčko einen Workshop zum Thema „Öffentliche Befürwortung und Lobbyarbeit in der Umweltpolitik“ organisiert.

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Grüne Akademie 2020

- „Die Krise der politischen Imagination und das Transformationspotential der grünen Politik“ lautet der Titel der kommenden Grünen Akademie 2020, die in Organisation der Heinrich Böll Stiftung, mit Unterstützung der Green European Foundation (GEF) vom 21.-26.8.2011 auf der Insel Vis statt findet. Bei diesem intensiven sechstägigen Programm, das Vorträge, Debatten und Arbeitsgruppen beinhaltet, werden mehr als 100 Teilnehmer/innen aus Kroatien, der Region, der EU und den USA über die Zukunft der Region und der Europäischen Union, der Energiepolitik nach der Katastrophe von Fukushima und der Erhaltung von Allgemeingütern bei der Städteentwicklung diskutieren.
Einladung (PDF, 454 kB, 1 Seite, Kroatisch)
Mehr Infos und Anmeldeformular hier

NGOs in der Klimakrise: Fragmentierungsprozesse, Konfliktlinien und strategische Ansätze

- Klimapolitisch aktive NGOs und Bewegungen sind durch heterogene Interessen geprägt und fragmentiert. Konfliktlinien existieren bei wichtigen Fragen sowie der Wahl ihrer Strategien. Eine Diskussion über komplementäre Strategien und Arbeitsteilung ist dringend notwendig.    mehr Barbara Unmüßig

Umweltrechte der Bürger/innen in den lokalen Gemeinden - GRÜNER ABGEORDNETER

- Das Helsinki Komitee für Menschenrechte in Bosnien-Herzegowina hat in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung ein Projekt unter dem Titel Umweltrechte der Bürger/innen in den lokalen Gemeinden - GRÜNER ABGEORDNETER gestartet. Download (PDF, 2 Seiten, 1,37 MB, b/h/s)

Workshop

- Das Zentrum für Umweltschutz und Energie in Tuzla, in Zusammenarbeit mit dem Helsinki Komitee für Menschenrechte in BuH und der Heinrich-Böll-Stiftung hat  vom 15. bis zum 17. Juni 2011 in Lukavac im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten Projektes mit dem Titel „Partnerschaft für höhere Ökologiestandards in BuH“ ein „Capacity-Building Workshop für NGO’s“ aus BuH organisiert. mehr»

Workshop für Jornalist/innen

- In Sarajevo fand am 19. und 20. Mai 2011 im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten Projektes mit dem Titel „Partnerschaft für höhere Ökologiestandards in BuH“ ein „Trainings-Workshop für Journalist/innen in BuH“ statt. mehr»

Broschüre

- Die Heinrich Böll Stiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina, hat das EU-Projekt “Partnerschaft für höhere Umweltstandards in BuH” gestartet. Ziel dieses Projekts ist die Förderung und Stärkung von Menschenrechten dritter Generation in BuH, d.h. Recht auf gesundes Leben und eine gesunde Umwelt. Die Stiftung wird gemeinsam mit ihren Partnern, dem Helsinki Komitee für Menschenrechte in BuH aus Sarajevo und dem Umwelt- und Energiezentrum in Tuzla, im Rahmen des Projektes eine Reihe von Aktivitäten organisieren, mit Fokus auf die Stärkung der Zivilgesellschaft in Bosnien-Herzegowina und deren Mitwirkung zur Annäherung an die europäischen Standards im Bereich des Umweltschutzes.

Broschüre Seite 1
Broschüre Seite 2

Publikation

Die Vereinigung für Umweltschutz Grüne - Neretva, Konjic hat in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina die dritte, vervollständigte Ausgabe der Publikation Fluß ohne Wiederkehr - Ökologie und die Politik der großen Staudämme veröffentlicht.   Download der Publikation (PDF, 5,3 MB, 170 Seiten, B/H/S)

Zeitschrift agenda

- In der fünften Ausgabe der Zeitschrift agenda haben wir vorrangig den Einfluss der EU Integrationen auf die Veränderungen in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien behandelt. Außerdem setzen wir die Thematisierung der grünen Politik und dem Verhältnis zu Raum, sowie aktuellen Ereignissen in der Region fort.    Download magazin (PDF, 24 str., 753 kB, englische Version)

Global Environmental Governance and Rio +20: Thinking Big – Doing Little?

- There is little faith in the reform of the UN system; nonetheless, the United Nations Conference on Sustainable Development, to be held in Rio de Janeiro in 2012 – also known as Rio +20 – is not only to set the stage for a green economy, but also to provide an impetus for the institutional reform of the UN environmental sector.   more   Barbara Unmüßig

Zeitschrift agenda

- Schwerpunktthema der vierten Ausgabe ist "Raum", in dessen Zusammenhang viele ökologische, aber auch gesellschaftspolitische Probleme behandelt werden. Ausser den Texten zum Thema Raum können Sie in dieser Ausgabe über 'grüne Politik' und Überlegungen darüber, ob sie - und wenn ja, wie - in die Politiken der Länder der Region gestellt werden kann, nachlesen.    Download agenda (PDF, 28 Seiten, 1,56 MB, engl. Version)

STUDIE

Climate Change and Democratisation. A Complex Relationship

- A surprising omission is the balanced inquiry into what climate change and its effects mean for democratization, and what democratization could mean for mitigating greenhouse gas emissions and climate adaptation. This paper draws attention to the little explored relationships between climate change and democratization.
Download Study

 

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Internationale Konferenz "Die große Transformation - Greening the Economy"

- 27. Mai 2010 - Im Zentrum der internationalen Konferenz stehen zwei große Themen: «Smart Policies» und«Smart Technologies». Es geht zum einen um die politischen Rahmenbedingungen und regulativen Instrumente, zum anderen um die Leittechnologien und Schlüsselprojekte für die ökologische Wende. Schließlich wollen wir uns der Frage neuer Allianzen und Akteure widmen, die zusammenfinden müssen, um den Klimawandel zu stoppen. mehr»

Stellungnahme zum Energieforum

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EIN HISTORISCHER TAG FÜR BuH (Energieforum – Bau von Elektroenergie-Objekten in der Föderation BuH)

Mit genau diesen Worten aus der Überschrift wandte sich der Vorsitzende des Staatspräsidiums BuH beim Energieforum (Sarajevo, 18.03.2010) an die Anwesenden. Und nicht nur diese Worte der Anwesenden und der zahlreichen Medien, die an dem Forum teilnahmen, waren klangvoll. „BuH die größte Kraftwerk-Baustelle in Europa“  oder „Energie-Boom“ waren nur einige der Schlagzeilen, mit denen besagte Veranstaltung euphorisch kommentiert wurden.

Auf der Webseite der Umweltschutzorganisation „Grüne-Neretva“ aus Konjic www.zeleni-neretva.ba können Sie die Stellungnahme zum Energieforum vom 18.03.2010 in Sarajevo nachlesen.

Böll.Thema Ausgabe 1/2010 - Going Green

- 25. Mai 2010 - Kopenhagen war ein Rückschlag, die große Transformation hat jedoch bereits begonnen – im Energiesektor, im Bauwesen und der Industrie, in Europa wie in den USA und in China. Die Zukunft hängt nicht alleine von den Regierungen ab: Jeder kann und muss jetzt Akteur der ökologischen Wende werden.
Downloaden der Publikation (pdf, Englisch, 40 Seiten, 4.60 MB)

Klima und Wirtschaft

- Auf dem Weg zu einem Green New Deal - Die Klima- und Wirtschaftskrise als transatlantische Herausforderung

Wir erleben zur Zeit eine doppelte Krise: Die Blase des finanzmarktgetriebenen Turbokapitalismus ist geplatzt und hat die größte Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren ausgelöst. Doch nicht nur die Geld- und Warenkreisläufe sind gestört, auch das Ökosystem ist aus den Fugen geraten. Die natürlichen Ressourcen und somit unsere Lebensgrundlagen sind gefährdet. Schwindende Ölvorräte, Überfischung der Meere, Wasserknappheit und Verlust von Ackerland sind eindeutige Alarmzeichen.

Download des kompletten Bandes „Auf dem Weg zu einem Green New Deal“ (60 S., 800 KB, PDF)

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Nachhaltige Entwicklung und Schutz des Oberlaufes der Neretva

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Im Rahmen des Projektes „Nachhaltige Entwicklung und Schutz des Oberlaufes der Neretva“ hat unsere Partnerorganisation „Grüne – Neretva“ aus Konjic eine Broschüre herausgegeben,  in der die Bedeutung und der Wert einer nachhaltigen Entwicklung am Beispiel des Oberlaufs der Neretva dargestellt wird. „Dies ist die Geschichte des Oberlaufs der Neretva und der Umgebung des Flusslaufs genannt Obere Neretva, der einen außerordentlich hohen natürlichen Wert und eine Rarität, nicht nur in Bosnien-Herzegowina sondern auch darüber hinaus, darstellt. Das Gebiet der Oberen Neretva ist bis heute unangetastet in seinem ursprünglichen und natürlichen Zustand erhalten geblieben...“

Download Broschüre (pdf, 16 Seiten, B/K/S Sprache, 2,3 MB)

Mehr Informationen über die Vereinigung „Grüne – Neretva“ und ihre Aktivitäten erfahren Sie unter http://www.zeleni-neretva.ba/

30. Oktober 2009 -

Aktion “Dein Planet braucht Dich!” anlässlich des Welt-Umwelttages am 5. Juni in Bosnien-Herzegowina

Die Gruppe Energie organisiert am 5. Juni 2009 anlässlich des Welt-Umwelttages in 11 Städten in Bosnien-Herzegowina (Banjaluka, Livno, Tuzla, Doboj, Konjic, Lopare, Sarajevo, Široki Brijeg, Srebrenica, Ključ und Zenica) die Aktion „Dein Planet braucht Dich!“.  Die Aktion findet im Rahmen der Kampagne “Beteiligung der Öffentlichkeit in der Ausarbeitung einer Energiestrategie in Bosnien-Herzegowina” statt, die gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung realisiert wird.  

Flyer

Mehr Informationen

Umwelt

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Lage der Menschenrechte im Bereich der Umwelt - Fallstudie
Jajce, Zenica, Srebrenica, Bihać, Bosanska Krupa,
Bužim, Mostar und Jablanica 

Das Helsinki Komitee für Menschenrechte in Bosnien-Herzegowina hat in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina im Jahr 2009 ein Projekt mit dem Ziel, Einblick zu erhalten in das erreichte Niveau desSchutzes und der Achtung der dritten Generation der Menscherechte, dem Recht auf ein gesundes Leben und eine gesunde Umwelt, ins Leben gerufen. 

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DIE ETHIK IN DER BERICHTERSTATTUNG ÜBER UMWELTSCHUTZ UND ÖKOLOGIE

28. - 29. MAI 2009, Sarajevo, Hotel Terme Ilidža

Seminar für Studenten und STudentinnen der Journalistik in Bosnien-Herzegowina (Universitäten zu Banja Luka, Mostar, Sarajevo und Tuzla) organisiert vom Presserat in Bosnien-Herzegowina und der Heinrich-Böll-tiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina, DVV-international, GTZ und KfW.

Workshop “Stärkung der Kapazitäten der Gruppe Energie für die Beteiligung an der Ausarbeitung der Energiestrategien in Bosnien-Herzegowina”

Im Rahmen des Projektes „Beteiligung der Öffentlichkeit an der Ausarbeitung der Energiestrategien in BuH“ wurde ein Workshop für Nichtregierungsorganisationen organisiert, die an der Arbeit der Gruppe Energie beteiligt sind und die Öffentlichkeit zu mehr Interesse und Engagement im Ausarbeitungsprozess einer Energiestrategie in BuH bewegen. Der Workshop “Stärkung der Kapazitäten der Gruppe Energie für die Beteiligung an der Ausarbeitung der Energiestrategien in Bosnien-Herzegowina” fand am 28. und 29.März 2009 im Hotel „Park“ in Vogošćastatt und versammelte ca. 20 TeilnehmerInnen aus Bosnien-Herzegowina. Den Workshop durchgeführt hat das Zentrum für Umwelt in Banja Luka, in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina. Die im Rahmen des Workshops gefassten Beschlüsse und Handlungsempfehlungen werden bei dem „Regionalen Energie-Forum“ in Sarajevo am 30. und 31. März vorgestellt.

Das Projekt "Beteiligung der Öffentlichkeit an der Ausarbeitung der Energiestrategien in BuH" wird vom Zentrum für Umwelt in Banja Luka, in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina und der Gruppe Energie durchgeführt..

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„Energiestrategie in Bosnien-Herzegowina“

Bei der Entwicklung einer Energiestrategie in Bosnien-Herzegowina ist die geringe Transparenz und Beteiligung der Öffentlichkeit in diesem Prozess eines der Hauptprobleme. Die Aktivitäten, die hbs im Jahr 2008 unterstütze und auch durchführte in Zusammenarbeit mit der Gruppe „Energie“ (14 NROs aus BiH) und dem „Zentrum für Umweltschutz“ aus Banja Luka, resultierten mit einer intensivierten und kritischen Diskussion in der Öffentlichkeit zum Thema Energiepolitik. Da aber die Energiestrategie in Bosnien-Herzegowina noch nicht ausgearbeitet wurde, bleibt das Problem einer ineffizienten und intransparenten Regierungsarbeit in diesem Bereich aktuell. Daher wird das Projekt mit dem „Zentrum für Umweltschutz Banja Luka“ und der Gruppe „Energie“ auch in 2009 fortgesetzt mit dem Ziel die Kapazitäten der NROs zu stärken und den Prozess zur Verabschiedung der Energiestrategie weiter zu verfolgen.

Januar – Juni 2009

NATURSCHUTZ – INTERNATIONALE STANDARDS UND DIE LAGE IN BOSNIEN-HERZEGOWINA

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat im Rahmen ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation „Grüne-Neretva“ aus Konjic in 2008 die Herausgabe der Publikation Naturschutz – Internationale Standards und die Lage in Bosnien-Herzegowina unterstützt.

Der Hauptgrund für die Erarbeitung der Publikation ist der allgemeine Mangel an aktuellen Inhalten zum Thema Naturschutz in Bosnien-Herzegowina. Da es schwierig ist,  Informationen aus diesem Bereich an einer Stelle zu finden, hat der Verein „Grüne - Neretva“ beschlossen, als seinen Beitrag zu den Verfahrensweisen des Schutzes von Naturgebieten, eine Publikation zu veröffentlichen, die allgemeine Informationen über den Naturschutz, sowohl im internationalen als auch im Rahmen der gegenwärtigen Lage in Bosnien-Herzegowina, enthält.

Wir hoffen, dass die Publikation aufgrund ihres aktuellen Inhaltes ihren Weg zu LeserInnen aus Nichtregierungsorganisationen, Institutionen der lokalen Selbstverwaltung, aber auch zu allen anderen interessierten Gruppen oder Einzelnen findet.

Dezember 2008

 

„Fair and clean Energy for the Balkans“

Die regionale Konferenz „Fair and Clean Energy for the Balkans“ fand vom 18. bis zum 20.06.2008 in Sarajevo statt. Dieses Projekt war ein gemeinsames Projekt des Open Society Fund Bosnien and Herzegowina und des hbs-Landesbüros Bosnien-Herzegowina, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Energie und Ökologie (CEETZ) aus Tuzla. Der Informations- und Erfahrungsaustausch der TeilnehmerInnen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Makedonien, Montenegro und Serbien ließ viele gemeinsame oder gar gleiche Probleme erkennen wie z.B.: intransparente Entscheidungspolitik im Energiebereich, fragwürdige Prozesse der Privatisierung der ehemaligen staatlichen Unternehmen für Energieproduktion, Korruptionsanfälligkeit, ineffizienter Energieverbrauch, unprofessionelle oder mangelhafte mediale Berichtserstattung.

Das Follow-up-Treffen im Oktober 2008 wie auch die Konferenz im Juni stellten gleichzeitig eine Plattform für die Herausbildung eines regionalen Energie-Watch-Netzwerkes dar, wo zivilgesellschaftliche Organisationen und interessierte unabhängige ExpertInnen und Gruppen die Möglichkeiten hatten sich zu treffen, um einerseits ihre Erfahrungen, Kenntnisse, Informationen und Kontakte auszutauschen und andererseits erste Schritte zu unternehmen, um ein gemeinsames regionales Netzwerk/eine gemeinsame Gruppe zu initiieren.

Juni – Oktober 2008

Besuchsprogramm im Büro Prag, Tschechische Republik, zum Thema „Energie und Klimawandel – Erfahrungs- und Wissensaustausch“

Auf Initiative der Heinrich-Böll-Stiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina, wurde im Zeitraum vom 31. August bis 4. September 2008 erfolgreich eine Bildungsreise für sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bosnien-Herzegowina durchgeführt, die unter anderem das Büro Prag der Heinrich-Böll-Stiftung und deren Kooperationspartner in Tschechien besuchten. Das Besuchsprogramm bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Bosnien-Herzegowina die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und mehr über die Umweltsituation und die politische Lage in Tschechien zu erfahren, hauptsächlich Dank der fachlichen und organisatorischen Unterstützung des HBS Büros in Prag. 

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