Demokratie
Foto: Sarajevo, Foto by Mevludin Sejmenović
Einleitung
Die Heinrich Böll Stiftung ist seit 1999 in Bosnien-Herzegowina aktiv. Als deutsche politische Stiftung, die in ihrer Orientierung dem Bündnis 90/Die Grünen nahe steht, treten wir für Grundwerte wie Demokratie, Frieden und Gewaltfreiheit ein.

Da wir ethnische und kulturelle Diversität als festen Bestandteil einer demokratischen Kultur verstehen, ist uns die Integration Bosnien-Herzegowinas in die Europäische Union ein großes Anliegen, und in diesem Sinne setzen wir uns für die Stärkung des Rechtsstaates und die demokratische Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger in der gesellschafts-politischen Gemeinde ein.

Die Stärkung der Zivilgesellschaft, die gleichberechtigte Teilnahme der Frauen im gesellschaftlichen und politischen Leben, die Auseinandersetzung mit der jüngsten Vergangenheit und die Unterstützung des demokratischen politischen Dialoges sind einige unserer wichtigsten Programmziele.

aus dem Bereich Demokratie

Analyse

Wahlen ohne Sieger

Wie auch in den vergangenen Jahren wurden die Ergebnisse der Wahlen vom Oktober 2010 als „schicksalhaft“, „historisch“ und „von entscheidender Bedeutung für die Zukunft Bosnien-Herzegowinas (BuH)“ bezeichnet. Die verschiedenen Seiten erwarteten dabei unterschiedliche Veränderungen.    mehr Denisa Sarajlić-Maglić

Die Festnahme Jovan Divjaks und der Dobrovoljacka-Fall

- Am 03. März 2011 wurde der ehemalige General der Armee Bosnien-Herzegowinas Jovan Divjak  aufgrund eines Haftbefehls der serbischen Staatsanwaltschaft wegen angeblicher Kriegsverbrechen im so genannten Dobrovoljacka-Fall am Flughafen in Wien verhaftet.   Der ganze Text hier Mirela Grünther-Đečević

100 JAHRE INTERNATIONALER FRAUENTAG

- Anlässlich des 100. Internationalen Tag der Frauen hat die Heinrich Böll Stiftung zwei Beiträge vorbereitet.
Mit Klick auf den Titel können Sie den Text von Dr. Nada Ler Sofronic Die Frau in Bosnien-Herzegowina heute“ lesen.
Um die Videodokumentation „Women´s Voices – Womenß s Choices“ zur Situation der Frauen in der bosnisch-herzegowinischen Gesellschaft, die die HBS in Zusammenarbeit mit Infohouse, Sarajevo erstellt hat anzuschauen, klicken Sie bitte hier

Newsletter

- Die neu erschienene „Newsletter" Ausgabe Nr. 15 des Helsinki Komitees für Menschenrechte in BuH befasst sich u.a. mit dem Grad des Menschenrechtsschutzes im Umweltbereich in BuH, dem Schattenbericht über die Umsetzung der Konvention gegen Folter und andere brutale, unmenschliche und demütigende Bestrafungen und Verfahren (CAT), mit Fällen aus der Rechtsabteilung des HK BuH usw. (PDF, 58 Seiten, 2,16 MB, B/H/S)

Publikation

- An der Fakultät für Politikwissenschaften der Universität in Sarajevo wurde am Mittwoch, den 22.12.2010 das Buch „Tihi govor Bosne (“Die stille Stimme Bosniens“) der Dozentin Nermina Mujagić vorgestellt. Das Buch „Tihi govor Bosne“ ist eine Analyse der ungewöhnlichen Politik in Bosnien-Herzegowina, das einen aktuellen und offenen Versuch darstellt, einen Ansatz zur bosnisch-herzegowinischen Gesellschaft und Politik zu finden.
(PDF, 1,78 MB, 160 Seiten, B/H/S)

Transkripte

-     Im Laufe des Jahres 2010 erdachte und organisierte das PEN Zentrum in Bosnien-Herzegowina, in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Gespräche zum Thema „Literatur zwischen Ethnokratie und Demokratie: das öffentliche Wort in den Klauen der falschen Demokratie“. Hier können Sie die Transkripte von vier Gesprächen aus dem diesjährigen, vom PEN Zentrum in Bosnien-Herzegowina organisierten Zyklus nachlesen.

Konzert

- In Sarajevo fand am 04.12.2010 in Organisation des Sarajevo Open Centers und der Heinrich-Böll-Stiftung ein Konzert des feministisch-lesbischen Chors Le Zbor aus Zagreb statt. Dies ist die zweite Veranstaltung aus der Veranstaltungsreihe Questioning zur Förderung der LGBTIQ Rechte in diesem Jahr.

Bericht

- Das Zentrum für Menschenrechte der Universität in Sarajevo hat im Dezember 2010, in Zusammenarbeit mit den Autorinnen Gorana Mlinarević und Anđela Lalović und mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung den „Bericht über wirtschaftliche und soziale Rechte in Bosnien-Herzegowina“ herausgegeben. Der Bericht stellt Pionierarbeit in dem  Versuch dar, eine Diskussion über die Verwirklichung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte in Bosnien-Herzegowina zu eröffnen. Daher hat dieser Bericht   vorrangig einen bildenden Charakter und den Versuch zum Zweck, die Bedeutung der als wirtschaftliche, soziale und kulturelle klassifizierten Rechte näher zu bringen. Den vollständigen Bericht lesen Sie hier  (PDF, 186 Seiten, 720 kB, B/H/S)

Publikation

- Im Rahmen der EUROAD Initiative ist die Publikation Bosnia and Herzegovina: Between EU-Integration Toolbox and International Community´s Exit Strategy erschienen. In der Publikation werden die Analysen einiger substantieller politischer Themen in Bosnien-Herzegowina vorgestellt, die Thema eines Rundtischgesprächs waren, das zum Ziel hatte, einen Dialog zwischen internationalen Politikmachern und den bosnisch-herzegowinischen politischen Analytikern und Vertretern der Think Tank Organisationen herzustellen, die zur Überwindung der politischen Krise, in der sich Bosnien-Herzegowina derzeit befindet, beitragen möchten.  Download der Publikation  (PDF, 79 Seiten, 622 kB, B/H/S – Englisch)

Analyse

- Bosnien-Herzegowina nach den Wahlen: (Wie) Kann aus einem Provisorium ein Staat entstehen? Die Allgemeinwahlen in Bosnien-Herzegowina Anfang Oktober diesen Jahres resultierten in einem Triumph aller relevanten politischen Optionen! Autor: Nerzuk Ćurak  mehr

Bericht

- Und wieder Queer Sarajevo - LGBT-Aktivismus in Bosnien-Herzegowina  Nachdem radikale Gesellschaftsgruppen das Queer Sarajevo Festival 2008 gewaltsam unterbrochen hatten, verschloss sich die Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas noch mehr im Hinblick auf den LGBT (Lesbian, Gay, Bisexuelle, Transsexuelle) Aktivismus. Autor: Saša Gavrić  mehr

Publikation

- Das Zentrum für Menschenrechte der Universität zu Sarajevo und die Heinrich-Böll-Stiftung haben die Veröffentlichung des Buches „Gerechtigkeit und Ethno-Nationalismus“ von Prof. Asim Mujkić unterstützt. In diesem Werk teilt der Autor mit den Leser/innen seine Gedanken darüber, auf welche Weise die „...bosnisch-herzegowinische politische Gesellschaft ohne dem ethnischen Prinzip denkbar wäre“.
Download der Publikation (PDF, 221 Seiten, B/K/S, 1,33 MB)

Untersuchung

- Die Frau im Wahljahr 2010 – Monitoring der Printmedien:  es handelt sich um eine Untersuchung des Zentrums „Frauen und Gesellschaft“  aus Sarajevo, einer Partnerorganisation der Heinrich-Böll-Stiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina. Die Analyse der inhaltlichen Berichterstattung der Tagespresse im Bezug auf die Darstellung der Frauen im Vergleich zu Männern wurde vom Juni bis Ende September 2010 durchgeführt. Analysiert wurden mehr als 1.700 Texte und Fotografien in den bosnisch-herzegowinischen Tageszeitungen: Dnevni avaz, Oslobođenje und Nezavisne novine.  Die Ergebnisse der Analyse sehen Sie hier.

Clintons Balkanreise: eine verschenkte Gelegenheit

- US-Außenministerin Hillary Clinton trat am 12. Oktober 2010 ihren ersten offiziellen Besuch in Bosnien-Herzegowina an.    weiter... 

Analyse der Wahlen in Bosnien-Herzegowina 2010

- Die Wahlen in Bosnien-Herzegowina haben den Wunsch der Menschen nach Veränderung deutlich gemacht. Nach der höchsten Wahlbeteiligung in den letzten zehn Jahren und einem Sieg für die Sozialdemokraten steht nun die Regierungsbildung an. Adnan Rondić mehr»

Publikation

- Die Heinrich-Böll-Stiftung, Büro für Bosnien-Herzegowina, hat die Durchführung des Projekts „Die Ursachen für die Wahlabstinenz Jugendlicher und Frauen in Bosnien-Herzegowina“ der NRO „Serbischer Bürgerrat – Bewegung für Gleichberechtigung in BuH“ (SGV PR BiH) unterstützt. Download der Publikation  (PDF, 132 Seiten, b/h/s, 18,6 MB) mehr»

Rundtischgespräch

- In Sarajevo fand am 31.08.2010 im Rahmen der EUROAD Initiative ein Rundtischgespräch unter dem Titel „BuH between EU-integration toolbox and international community’s exit strategy“ statt, bei dem Kurt Bassuener, Dennis Gratz, Denisa Sarajlić und Bodo Weber ihre politischen Analysen vorstellten, die bezweckten, einen Dialog zwischen internationalen Politikmachern und den bosnisch-herzegowinischen Politikanalysten und Think-Tank-Vertretern zu schaffen.
Als Ergebnis des Rundtischgesprächs erscheint in Kürze eine Publikation mit den Analysen der besagten Autoren.

Video

- Ten Years UN Resolution 1325
Ten years after the adoption of UN Resolution 1325 “Women, Peace and Security”, the Gunda Werner Institute (GWI) of the Heinrich Böll Foundation in cooperation with the German Women’s Security Council and Peace Women Across the Globe hosted an international conference.

Video

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Srebrenica - 15 Jahre später

- 15 Jahre nach dem Völkermord in Srebrenica, bei dem fast 10.000 Menschen ermordet wurden, finden nun 775 neu identifizierte Opfer ihre letzte Ruhe in der Gedenkstätte in Potočari. Trotz positiver Entwicklungen in der letzten Zeit, ist die Aufarbeitung des Genozids in vielerlei Hinsicht noch schwer. Von Adnan Rondić mehr

Die UNO und der Völkermord von Srebrenica: Hintergründe eines gebrochenen Versprechens

- Das Massaker von Srebrenica jährte sich am 11. Juli 2010 zum 15. Mal. Wie steht es um die Aufklärung der Rolle Europas und der Vereinten Nationen während des Massakers? Welche Schuld trägt die UNO? Was haben die Vereinten Nationen aus Srebrenica gelernt? Was wusste die internationale Gemeinschaft im Vorfeld?

Video-Dokumentation der Podiumsdiskussion vom 5. Juli 2010 in Berlin (Länge: 30 Min.)

„Die Stärkung der Rolle der Frau – 101 Gründe um Frauen zu wählen“

- PRÄSENTATION VON 101 ANTWORTEN UND SIEGEREHRUNG DES RADIO-WETTBEWERBS am 21.6. im Mediacenter Sarajevo

Der Sieger des Radio-Wettbewerbs für die beste Aussage ist der Sportkommentator Marijan Mijajlović mit seiner Begründung „Wenn Indira Ghandi, Jadranka Kosor, Benazir Bhutto es können, sehe ich keinen Grund dafür, dass bosnisch-herzegowinische Frauen nicht auch eine Führungsposition in der Regierung haben könnten. Wir brauchen Gleichberechtigung und sollten auf jeden Fall dem Beispiel der führenden westlichen Staaten folgen, in denen Frauen eine wichtige Rolle im politischen Leben und bei Entscheidungen spielen.“   Mehr Informationen hier (b/h/s)

Gespräch

- Am Freitag, den 28.Mai 2010 fand im Kabarett des Bosnischen Volkstheaters Zenica ein Gespräch zum Thema „Flucht aus dem geschlechterpolitischen Ghetto: Schriftstellerinnen im Balkan“, bei dem 40 Gäste anwesend waren. Rednerinnen waren: Adisa Bašić (Sarajevo), Dichterin, Journalistin für Slobodna Bosna, Edisa Gazetić (Tuzla), Theoretikerin für Gender-Studien, Venita Popović (Zenica), Redakteurin der Zenica Hefte, Tanja Stupar-Trifunović (Banja Luka), Schriftstellerin und Journalistin für die Nezavisne novine, und als besonderer Gast Svetlana Slapšak (Belgrad-Ljubljana), Theoretikerin für Kultur, Politik und Gender.

Den Text von Adisa Bašić „Flucht aus dem geschlechterpolitischen Ghetto: Schriftstellerinnen im Balkan“ (B/H/S) können Sie hier lesen.

101 Grund um Frauen zu wählen - 21.6. Bekanntgabe der besten Aussage

- Nur einen Monat seit Beginn der größten Initiative in Bosnien-Herzegowina für die Stärkung der Rolle der Frau in BuH wurden 101 Aussagen von Prominenten zu der Frage "Warum eine Frau wählen?" gesammelt. Mehr Informationen hier   

Download der Broschüre (PDF, 454 kB, B/H/S, 44 Seiten)  

Invent I Tura - Mapping Territories and Histories, Banja Luka

- Das Panel „Kunst als Archiv“ diskutierte das Verhältnis von gesellschaftlich-politischen Ereignissen und deren Bearbeitung mit zeitgenössischen künstlerischen Darstellungsformen in Bosnien und Herzegowina und Deutschland.
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INVENT I TURA: Mapping Territories and History

- Öffentliche Podiumsdiskussion „Kunst als Archiv“
22.04.2010, 18:00, Jugendhaus (Dom Omladine), Đure Daničića 1, Banja Luka

INVENT | TURA problematisiert die Mechanismen der Geschichtsschreibung in BuH mittels zeitgenössischer bildender Kunst und Literatur und besteht aus der Produktion neuer Kunstwerke und einer theoretischen Reflexion zum Thema im Rahmen einer Podiumsdiskussion, sowie der Präsentation der Ergebnisse in Form von Ausstellungen und Lesungen.

Flyer 

101 GRÜNDE, UM FÜR EINE FRAU ZU STIMMEN

- 14 bosnisch-herzegowinische Organisationen werden dank der Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung und des Swiss Cooperation Office BuH (Schweizer Botschaft) in 36 Städten und 105 ländlichen Gemeinden die Gelegenheit haben, der bosnisch-herzegowinischen Öffentlichkeit von April bis Ende Oktober 2010 die Vorteile der Teilnahme von Frauen am politischen Leben, aber auch die Nachteile, die bei deren Ausschluss an Entscheidungsprozessen für die Gesellschaft und für sie selbst entstehen, aufzuweisen. mehr»

MICC University 2010

- Die „MICC University“ (Model International Criminal Court), eine Kreisau-Initiative Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung, der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und der Stiftung Krzyzowa für europäische Verständigung, versammelt Studierende aus ganz Europa, Israel und den USA im Seminar „Model International Criminal Court“. mehr»

Charakter der Transition und der Zivilgesellschaft in Bosnien-Herzegowina

-

Im Rahmen des Promotionskollegs „Zivilgesellschaft und externe Demokratisierung im postsozialistischen Europa“ das in Berlin in Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und der Schweizer Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich, gefördert von der Heinrich-Böll-Stiftung, durchgeführt wird, ist eine Gruppe von Doktoranden/Doktorandinnen dieses Programms vom 3. bis 6. März 2010 auf Studienreise in Sarajevo. Diese Studienreise ist thematisch gebunden an die Untersuchungen der Einwirkungen einer externen Demokratisierung und der Entwicklung der Zivilgesellschaft und ihre transnationale Verbundenheit. 

Anlässlich dieses Besuchs fand am Freitag, den 05.03.2010 von 10:00 bis 13:00 Uhr an der Fakultät für Politikwissenschaften der Universität zu Sarajevo (Saal 106) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Charakter der Transition und der Zivilgesellschaft in Bosnien-Herzegowina“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Gesellschaftsforschung der Fakultät für Politikwissenschaften an der Universität zu Sarajevo statt. 

Programm „Charakter der Transition und der Zivilgesellschaft in Bosnien-Herzegowina“

"Transitionsparadigma und Zivilgesellschaft", Dr. Nada Ler Sofronić (PDF, b/h/s, 6 Seiten, 560 kB)

Workshop

- Lesen Sie mehr zum Workshopwochenende: „Land der Verheißung? – Über das Reisen und Auswandern“, das vom 4. - 6. Dezember 2009 am "Teatar Mladih" in Mostar stattfand. mehr»

Archiv

Das NGO-Forum aus BuH, der Balkan-Region und der EU

organisiert in Sarajevo ein europäisches Forum unter dem Titel „Let´s build a common society“, das führende zivilgesellschaftliche Organisationen aus Bosnien-Herzegowina und ganz Europa zusammen bringt, die sich für ein Bosnien-Herzegowina aller Bürgerinnen und Bürger einsetzt.
Programm
Flyer

60 Jahre Grundgesetz

- In diesem Jahr feiert die Bundesrepublik Deutschland ihren 60. Aus diesem Anlass organisierten die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bosnien-Herzegowina und die Heinrich-Böll-Stiftung, Landesbüro Bosnien-  Herzegowina, ein Seminar für Studenten der Rechts- und Politikwissenschaften an verschiedenen Universitäten Bosnien-Herzegowinas. mehr»

10 Jahre hbs in Bosnien-Herzegowina

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Im Rahmen des zehnten Jahrestages der Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung in Bosnien- Herzegowina wurde am 21. Oktober 2009 im Hotel «Holiday Inn» die Studie „Akteure ohne Gesellschaft“ von Srđan Dvornik vorgestellt. Herausgeber der Studie sind das Verlagshaus Fraktura und die Heinrich-Böll-Stiftung.

Neben den Begrüßungsworten der Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, S. E. Joachim Schmidt, sprachen  auch Mirela Grünther-Đečević, Srđan Dizdarević, Jaroslav Pecnik und Miroslav Živanović über die Studie.

Einladung

Kultur

- Im Rahmen des «Jahres der deutschen Kultur - Banja Luka 2009» hat die Heinrich Böll Stiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina, in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut in Bosnien-Herzegowina und der Volks- und Universitätsbibliothek der Republika Srpska am 20. November 2009 einen „Heinrich Böll Abend“ in der Volks- und Universitätsbibliothek der Republika Srpska organisiert. mehr»

Die öffentliche Meinung und die Zukunft Bosnien-Herzegowinas

- Das PEN Zentrum Bosnien-Herzegowina organisierte zusammen mit dem hbs-Landesbüro Bosnien-Herzegowina fünf öffentliche Foren zum Thema "Die öffentliche Meinung und die Zukunft Bosnien-Herzegowinas".

Die Veranstaltungen fanden in Sarajevo, Zenica, Tuzla und Fojnica statt.

Die Referate und Diskussionsbeiträge werden bald in einer Publikation veröffentlicht.
Januar - Oktober 2008

Workshop

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Unter der Koordination der Kulturmanagerinnen der Robert Bosch Stiftung in Banja Luka und in Mostar veranstalten das „Junge Theater Mostar“ und „Protok - Zentrum für Visuelle Kommunikation“ Banja Luka einen Workshop zum Thema „Land der Verheißung? – Übers Reisen und Auswandern“. Auf spielerisch künstlerische Weise nähern sich Studenten und Studentinnnen und Graduierte aus Mostar und Banja Luka einem Thema, das zur Alltagserfahrung in Bosnien und Herzegowina gehört und das, im Gegensatz zu den meisten Themen, die verschiedenen Parteien im Land nicht trennt, sondern verbindet. Der Wochenendworkshop findet am 4.12.2009 in Mostar statt. Der Workshop wird unterstützt von der Robert-Bosch-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Deutschen Botschaft in Sarajevo.

Flyer

Winterschule Journalistik

Leben und Werk von Heinrich Böll

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Im Rahmen der „Winterschule für Studenten und Studentinnen der Journalistik“, die der Presserat Bosnien-Herzegowina für angehende Journalisten aus allen bosnisch-herzegowinischen Universitäten veranstaltete, organisierte die Heinrich Böll Stiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina, einen Leseabend und eine Fotoausstellung über das Leben und Werk von Heinrich Böll im Dezember 2008 in Neum. Es wurde mit den Studenten und Studentinnen über Bölls Leben und Werk sowie sein gesellschaftspolitisches Engagement diskutiert.
Dezember 2008

Rundtischgespräch

Menschenrechte im Bereich Umweltbereich und nachhaltige Entwicklung

- ist der Titel des Rundtischgespräches am 4. Dezember 2008 in Sarajevo in Organisation des Helsinki Komitees für Menschenrechte in BuH und der Heinrich-Böll-Stiftung. Lesen Sie mehr über die Grundsätze und die relevante Gesetzgebung im Bereich des Schutzes der Menschenrechte und der Korrelation zwischen Menschenrechten, Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung:

Dezember 2008

Bosnien-Herzegowina: „Mini-Dayton-Marathon“ vorerst ergebnislos

- Die Stimmung in Bosnien-Herzegowina ist derzeit von aufgeladener politischer Rhetorik und der Sorge der Bürgerinnen und Bürger vor einem erneuten Konflikt geprägt. Vor diesem Hintergrund trafen sich am 9. Oktober 2009 der schwedische Außenminister Carl Bildt als Vertreter der EU-Ratspräsidentschaft, der EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn und der stellvertretende US-Außenminister James Steinberg mit Vertretern von sieben Parteien. Mirela Grünther-Decevic mehr»

Wie geht es weiter in Bosnien?

- Auf dem Weg Bosnien-Herzegowinas zu einem funktionierenden Staat  kam es 2006 zuerst zum Stillstand, dann zu einem Rückschritt. Daraufhin versammelten die Europäische Union unter schwedischem Vorsitz und die Vereinigten Staaten von Amerika die Führer der wichtigsten politischen  Parteien in der NATO/EU Militärbasis Butmir, um in einem verzweifelten diplomatischen Versuch das Land doch noch vor seinem beschleunigten Rückgang zu bewahren. Kurt Bassuener der ganze Text (in Englisch)»

Wertestellung der politischen Eliten in Bosnien-Herzegowina gegenüber Bosnien-Herzegowina und der EU

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Unter diesem Titel leitete das Institut für gesellschafts-politische Forschung der Fakultät für Politikwissenschaften in Sarajevo im Jahr 2008 eine Studie über die politischen Eliten in Bosnien-Herzegowina und deren Verhältnis gegenüber dem eigenen Land und der Europäischen Union (EU) ein. Der Fokus dieses Vorhabens ist die Konstituierung und Generierung der politischen Eliten in Bosnien-Herzegowina.

Die Ergebnisse und Auswertung der Umfragen wurden im Rundtischgespräch, das in Sarajevo in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet wurde, vorgestellt und diskutiert. Die vollständige Studie wird im Frühjahr 2009 veröffentlicht.